Die Weinberge  

Qualität und unverwechselbare Identität eines Weines haben ihren Ursprung im Weinberg. Neben dem Renomee einer Lage, das sich zum einen historisch und zum anderen aus klimatischen und geologischen Gegebenheiten begründet, ist hierfür vor allem eine streng qualitätsorientierte Bearbeitung der Weinberge entscheidend.
Die Weinberge von Weingut Robert Weil gruppieren sich rund um den "Kiedricher Gräfenberg" und gehören zu den großen Lagen des Rheingaues. Sie werden nach den Maßgaben eines umweltschonenden Weinanbaues bearbeitet. Dazu gehören eine rein organische Düngung je nach Bedarf des Weinbergsbodens, Begrünung in jeder zweiten Zeile mit dem Ziel einer optimalen Humusversorgung des Bodens, der Verzicht auf Herbizide und ein der nur absolut notwendige Einsatz von Mitteln zur Schädlingsbekämpfung.
Durch Anschnittsbegrenzung ertragsmindernd geführte Weinberge, das Ausdünnen nach der Blüte, zeitgerechtes Entblättern der Traubenzone und Negativ-Selektionen gehören zur unbedingten Qualitätsphilosophie des Weingutes.
Niedrigste Mengenerträge und höchste Anforderungen an das Mostgewicht der einzelnen Prädikate sind selbstgesetzte Anforderungen. Deshalb beginnt die Lese selten vor Mitte Oktober und dauert mindestens acht bis zehn Wochen an. In dieser Zeit intensivster selektiver Handlese mit bis zu siebzehn Durchgängen in den Weinbergen ist es das Ziel, aus bestem Lesegut alle Prädikate des Rieslings zu ernten bis zum Eiswein und der Trockenbeerenauslese, ein Ziel, das seit dem Jahrgang 1989 in einer ununterbrochenen Reihenfolge der Jahrgänge erreicht wurde.


Weinberge im Kiedricher Berg


Selektive Handlese

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