Die Kellerarbeit

Stückfasskeller
Edelstahltanks in den alten Kellergewölben
Zugang zu Schatzkammer und Barrique-Keller

Die gleich hohen Ansprüche wie für den Weinberg gelten ebenso für die Vinifikation und den Ausbau der Weine auf Weingut Robert Weil: modernstes technisches Know-how ist mit bewährten traditionellen Verfahren der Weinbereitung verknüpft. Es gilt, die Qualität des Lesegutes aus dem Weinberg zu erhalten und optimal auf die Flasche zu bringen.

Schonung des Lesegutes bestimmt den Transport der Trauben zum Weingut sowie dessen Annahme und Kelterung. Nach dem Vorklären der Moste durch natürliche Sedimentation, werden diese nach Entscheidung der Önologen je nach Eignung im Edelstahltank oder im traditionellen Holzfass eingelagert. Unter strikter Überwachung vollzieht sich die Vergärung temperaturkontrolliert während einer Zeit von sechs bis zu zwölf Wochen. Weine, deren natürliche Restsüße erhalten werden soll, werden mittels stärkerer Kühlung in ihrer Gärung unterbrochen. Dadurch sind diese Weine durch eine von der Fructose geprägten feinen Restsüße bestimmt.

Der weitere Ausbau vollzieht sich in Edelstahltanks, die in unterschiedlichen Größen für jede Selektionspartie zur Verfügung stehen, und in traditionellen Stückfässern (1.200 Liter). Hierbei wird ein möglichst langer Kontakt mit der Feinhefe (auch Bâtonnage) genutzt. Einer langen Zeit der Gärung und des Ausbaus steht dann nach der Filtration eine rasche, aber schonende Abfüllung der Weine gegenüber. Ziel ist es, die herrliche Primärfrucht in vollem Umfang auf die Flasche zu bringen und den Weinen eine weitere Reife auf der Flasche zu gönnen.

Die Bereitung der Spätburgunder-Weine erfolgt über eine offene Maischegärung, den biologischen Säureabbau und über das Lager im Barriquefass mit unterschiedlichen Belegungen. Alle aufgezählten Aspekte der Weinbereitung sind Garanten dafür, dass sich die aus dem Weinberg fortgeführte Qualität später im Weinglas spiegelt und wiederfindet.